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Vorlesung "Das spätrömische Reich zwischen Krise, Stabilisierung und Niedergang (250-491 n.Chr.)"


Dozent(in): Prof. Dr. Wolfgang Kuhoff
Termin: Dienstag, 11.45 – 13.15 Uhr
Gebäude/Raum: HS III
Modulsignatur: BacG02, Nr. 3, BacG02, Nr. 4, BacG23, BacG07, Nr. 3, BacG07, Nr. 4, WBG11, Nr. 1, GyG 02–FW, Nr. 3, GyG 02–FW, Nr. 4, GyG 12–FW, Nr. 1, GyG 12–FW, Nr. 2, GyG 21–FW, Nr. 2, GyG 21–FW, Nr. 3, GyG 22–FW, Nr. 3, GyG 22–FW, Nr. 4, GsHsRsG 02–FW, Nr. 3, GsHsRsG 02–FW, Nr. 4, GsHsRsG 12–FW, Nr. 1, GsHsG 22–FW, Nr. 1, GsHsG 22–FW, Nr. 2, RsG 22–FW, Nr. 2, RsG 22–FW, Nr. 3, GsHsG 31–FW, Nr. 2, RsG 32–FW, Nr. 1, RsG 31–FW, Nr. 1, MaHW02, Nr. 2, MaHW03, Nr. 2, MaHW04, Nr. 2

Anmeldung:    online über StudIP vom 20.7.09 – 2.8.09 und vom 10.10.09 – 30.10.09

Teilnahmevoraussetzungen:  Keine

Im Rahmen eines Zyklus: Ja

Inhalt:

Heutzutage stehen Übergangszeiten in der Geschichte deutlich im Blickpunkt der Wissenschaft. Eine besonders bekannte ist die sogenannte Spätantike (engl.: Later Roman Empire, franz.: Bas-Empire), die Epoche zwischen dem späten 3. Jh. n.Chr. und der endgültigen Konstituierung des Oströmischen Reiches in Konstantinopel. Die inneren und außenpolitischen Probleme, die dem Imperium Romanum in der erstgenannten Zeit fast den Untergang brachten, konnte erst Kaiser Diocletian (284-305) bewältigen. Mit der Instituierung einer Mehrkaiserherrschaft (Tetrarchie), der Überwindung äußerer Feinde wie Franken, Alamannen, Goten und Perser sowie grundlegenden Reformen des Staates vermochte er dem daniederliegenden Reichskörper wieder Leben einzuhauchen. Sein mittelbarer Nachfolger Konstantin der Große setzte die Reformtätigkeit fort, richtete jedoch die von Diocletian überwundene dynastische Herrschaft zugunsten seiner Söhne wieder ein: Durch die Begünstigung des Christentums setzte er außerdem weltgeschichtliche Maßstäbe. Mit Ausnahme von Valentinian I. und Theodosius d. Gr. konnte allerdings keiner seiner Nachfolger ähnliche Bedeutung gewinnen, was den Niedergang des Römischen Reiches hervorrief. Die Lösung der Reichseinheit seit 395 führte im „Epochenjahr“ 476/480 zum Ende des Kaisertums im Westen, das den Angriffen der angeführten germanischen Völker wie auch der Burgunder, Sueben und Vandalen erlag, während die in der östlichen Hauptstadt Konstantinopel residierenden Herrscher trotz verschiedener persönlicher und politischer Probleme ihr neues Reich konsolidieren konnten: Dafür stehen die Namen Marcianus, Leo I. und Zenon, mit dessen Tod 491 die zu behandelnde Epoche endete.

Einführende Lektüre:

Demandt, Alexander: Die Spätantike. Römische Geschichte von Diocletian bis Justinian 284-565 n. Chr., München, 2. Aufl. 2007.

Anforderungen für Scheinerwerb/Leistungspunkte:

Scheinerwerb nicht möglich, aber 2 LP bei regelmäßiger (!) Anwesenheit

Sprechstunde: Nach der Veranstaltung


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: für alle Semester
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Alte Geschichte
Nummer der Lehrveranstaltung: 0
Beginn der Lehrveranstaltung: 27.10.2009
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: V - Vorlesung
Semester: WS 2009/10