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Neunte Runde

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Bitte geben Sie bei den folgenden Fragen jeweils an, welchen Ausdruck man in Ihrer Stadt normalerweise hören würde – egal, ob es mehr Mundart oder Hochdeutsch ist. Wir suchen keine Ausdrücke, die man nur im Duden oder nur im Mundartwörterbuch findet. Antworten Sie bitte, ohne lange nachzudenken!

Wenn an Ihrem Ort mehrere Ausdrücke üblich sind, können Sie auch mehrere Antworten anklicken. Sie können am Ende des Fragebogens („Ihre Anmerkungen“) dann auch gern anmerken, ob und wie sie unterschiedlich gebraucht werden. Bei manchen Fragen geht es uns besonders um die regionale Verbreitung bestimmter Ausdrücke, daher sind bei den angebotenen Antwortmöglichkeiten vielleicht nicht immer alle gebräuchlichen Formen berücksichtigt. Wenn aber alle angebotenen Ausdrücke in Ihrem Ort unüblich sind, schreiben Sie bitte den ortsüblichen Ausdruck in den Kasten „anders, und zwar“.



Für welchen Ort gelten Ihre Angaben?


In welchem Land liegt dieser Ort?
Deutschland
Österreich
Schweiz
Liechtenstein
Luxemburg
Belgien
Italien
anderes Land, und zwar:

Wie lautet Ihre vollständige Postleitzahl? (Bitte sorgfältig eintippen, denn das ist sehr wichtig für die Kartierung.)



1. Wie nennt man an Ihrem Ort üblicherweise die abgebildeten Gegenstände?

(a) das Gerät in der Küche, in das man Speisen zum Backen oder Braten hineinschiebt:
r8_f1a
das (Back-)Rohr
die (Back-)Röhre
den (Back-)Ofen

anders, und zwar:


(b) das im Bild zu (a) abgebildete Geflügel, wenn es gebraten ist?
Hähnchen
Brathähnchen
Grillhähnchen
Hähnle
Hendl
Hend(er)l
Brathendl
Grillhend(er)l
Gock(e)l
Gockerl
Gickerl
Giegerla
Göckele
Güggeli
Broiler
Poulet

anders, und zwar:


(c) ein rechteckiges Gefäß mit hohem Rand, oft mit Henkeln an der schmalen Seite, aus Gusseisen, Email oder Edelstahl und gewöhnlich ohne Deckel, in dem man Fleisch, Fisch oder Gemüse zum Braten oder Schmoren ins Rohr oder in den Ofen schiebt:
r8_f1c
ein Kar
ein Kasserol
eine Kasserolle
eine Reine
ein Reindl
einen Bräter
anders, und zwar:


(d) ein ovales Gefäß mit sehr hohem Rand und Henkeln, aus Gusseisen, Emaille oder Edelstahl und gewöhnlich mit Deckel, in dem man Fleisch, Fisch oder Gemüse zum Braten oder Schmoren ins Rohr oder in den Ofen schiebt:
r8_f1d
ein Kar
ein Kasserol
eine Kasserolle
eine Reine
ein Reindl
einen Bräter
anders, und zwar:


(e) diese Knollen:
r8_f1e
Erdäpfel (Erp[f]el, Erdöpfe …)
 Herdäpfel (Härpfel …)
Kartoffeln
Bodenbirnen
Erdbirnen (Erbier, Erper, Aper …)
 Grundbirnen (Grunbeer, Grumper, Krumper, Krombier …)
Potacken
Knollen (Knullen …)
Nudeln
anders, und zwar:


(f) Kugeln oder Bollen aus zerkleinerten Erdäpfeln/Kartoffeln/…:
r8_f1f
 Knödel
Klöße
anders, und zwar:


(g) eine Speise aus pürierten Erdäpfeln/Kartoffeln und Milch etc.:
r8_f1g
Kartoffelstock
Stock
Stocki
Erdäpfelstock
(auch Härdöpfelstock o. ä.)
Stampfkartoffeln
Kartoffelstampf
Stampes
Kartoffelmus
Muskartoffeln
Kartoffelpüree
Erdäpfelpüree
Kartoffelbrei
Erdäpfelbrei
anders, und zwar:


(h) eine meist zum Frühstück gegessene kleine Backware aus Weizenmehl, wie auf der folgenden Abbildung:
r8_f1h
Semmel
Weck
Weck(e)le
Weggli, Weckli
Mütschli
Brötchen
Brötli
Schrippe
Laabla
Rundstück

anders, und zwar:
Die abgebildete Backware gibt es bei uns nicht in dieser Form zu kaufen, sondern eher in der Form, wie sie auf der folgenden Abbildung (i) erscheint.


(i) eine meist zum Frühstück gegessene kleine Backware aus Weizenmehl, wie auf der folgenden Abbildung:
r8_f1i
Semmel
Weck
Weck(e)le
Weggli, Weckli
Mütschli
Brötchen
Brötli
Schrippe
Laabla
Rundstück

anders, und zwar:
Die abgebildete Backware gibt es bei uns nicht in dieser Form zu kaufen, sondern eher in der Form, wie sie auf der vorigen Abbildung (h) erscheint.


(j) Was bestellt man bei Ihnen im Laden, wenn diese Backware bestreut ist mit Mohn, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen o. ä.?
z. B. ein(e/n) Mohn...
r8_f1j
-semmel
-weck
-weck(e)le
-weggli, -weckli
-mütschli
-brötchen
-brötli
-schrippe
-laabla
-rundstück

anders, und zwar:
Solche Backwaren würden bei uns am Ort nicht angeboten werden.


Wie nennt bei Ihnen am Ort ...
(k) ein in der Erde gewachsenes orangefarbenes Gemüse in der abgebildeten länglichen Form:
r8_f1k
Rübe
Rübli
Gelbe Rübe
Mohrrübe
Möhre
Wurzel
Karotte
anders, und zwar:


(l) Wie nennt man bei Ihnen am Ort eine cremige bis halbfeste eiweißreiche Masse aus geronnener Milch?
Topfen
Tschotten
Quark
weißer Käs(e)
Klatschkäs(e)
Matte
Makei
Zib(b)eleskäs(e)
Bib(b)eleskäs(e)

anders, und zwar:



2. Benutzt man an Ihrem Ort die Wörter der, die vor Namen, wenn man von Personen erzählt?

(a) … wenn es sich um gemeinsame gute Freunde handelt und man ihre Vornamen benutzt:
Gestern hat mich der Simon angerufen. Ist die Anna heute krank? (auch: d' Anna ...)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das kommt bei uns manchmal vor. (Sonst sagt man eher: Gestern hat mich Simon angerufen. Ist Anna heute krank?).
Das ist bei uns völlig unüblich. (Man sagt nur: Gestern hat mich Simon angerufen. Ist Anna heute krank?).


(b) … wenn in der Schule ein Schüler oder eine Schülerin fehlt und man ihre Vornamen benutzt:
Weiß jemand, wo der Simon ist? Weiß jemand, wo die Anna ist? (auch: d' Anna ...)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das kommt bei uns manchmal vor. (Sonst sagt man eher: Weiß jemand, wo Simon ist? Weiß jemand, wo Anna ist?).
Das ist bei uns völlig unüblich. (Man sagt nur: Weiß jemand, wo Simon ist? Weiß jemand, wo Anna ist?).


(c) … wenn es sich um entfernte Bekannte handelt und man ihre Nachnamen benutzt:
Die Müller hat gesagt, dass sie die Wagner getroffen hat. (auch: d' Wagner ...)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das ist bei uns sehr üblich, aber man sagt die Müllerin ... die Wagnerin.
Das kommt bei uns manchmal vor. (Sonst sagt man eher: Müller hat gesagt, dass sie Wagner getroffen hat.)
Das kommt bei uns manchmal vor, aber man sagt die Müllerin ... die Wagnerin.(Sonst sagt man eher: Müller hat gesagt, dass sie Wagner getroffen hat.)
Das ist bei uns völlig unüblich. (Man sagt nur: Müller hat gesagt, dass sie Wagner getroffen hat.).


(d) … wie (c), nur sind Müller und Wagner dieses Mal Männer:
Der Müller hat gesagt, dass er den Wagner getroffen hat. (auch: 'n Wagner ...)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das kommt bei uns manchmal vor. (Sonst sagt man eher: Müller hat gesagt, dass er Wagner getroffen hat.).
Das ist bei uns völlig unüblich. (Man sagt nur: Müller hat gesagt, dass er Wagner getroffen hat.).


(e) Falls man an Ihrem Ort bei Mädchen- oder Frauennamen (üblicherweise oder manchmal) einen Artikel benutzt, sagt man dann das/dat oder ’s/es oder die/d':
Das/Dat Anna hat mir gesagt, …?
's/Es/Et Anna hat mir gesagt, …?
Die/D' Anna hat mir gesagt, …?
Bei uns benutzt man nie einen Artikel bei Personennamen.


(f) Was sagt man an Ihrem Ort üblicherweise, wenn etwas (z. B. ein Schlüssel) jemandem im Freundeskreis (z. B. Anna) gehört?
Das is(t) …/Dat is(t) …/Det is(t) …/Des is(t) …/Dös is(t) …/Des isch(t) …
… der Schlüssel von Anna.
… der Schlüssel von der Anna.
der Anna ihr Schlüssel.
(d)em Anna ihr Schlüssel.
(d)em Anna sein Schlüssel.
(d)em Anna sis Schlüssel.
Annas Schlüssel.
anders, und zwar:



3.
(a) Wie sagt man an Ihrem Ort für das abgebildete Gerät?
r8_f3a
Schipp(e)
Schüpp(e)
Schaufel
Schufle
anders, und zwar:


(b) Wie sagt man zu dem, was die Person auf dem folgenden Bild tut?
r8_f3b
(Sand) schippen
(Sand) schüppen
(Sand) schaufeln/schüfeln/schuufle
(Sand) räumen
(Sand) scher(r)en
(Sand) schieben
anders, und zwar:


(c) Gibt es an Ihrem Ort eine der folgenden Redewendungen, mit der man sagen will, dass sich jemand mit jemandem einen Spaß erlauben bzw. jemanden verulken will?
Er will ihn auf die Schippe nehmen.
Er will ihn auf die Schüppe nehmen.
Er will ihn auf die Schaufel nehmen.
Nein, keine der Redewendungen ist bei uns üblich.


(d) Wie sagt man bei Ihnen zu dem abgebildeten Insekt?
r8_f3d
Junikäfer
Mutschekiebchen, Motschekiehwichen (o. ä.)
Himmelgüegeli
Marienkäfer
Mariechenkäfer
Muttergotteskäfer
Herrgottskäfer
Johanniskäfer
Sonnenkäfer
anders, und zwar:


(e) Wie sagt man bei Ihnen zu einem Blatt Papier, auf dem man Entwürfe macht?
Sudelpapier
Sudelblatt
Schmierpapier
Schmierblatt
Kladde
anders, und zwar:



4. Wie sagt man bei Ihnen für die folgenden Uhrzeiten?

(a) 7.20
10 vor halb 8
20 nach 7

anders, und zwar:


(b) 7.40
10 nach halb 8
20 vor 8
anders, und zwar:


(c) 7.05
5 nach 7
5 über 7
anders, und zwar:



5. Wie sagt man an Ihrem Ort üblicherweise? (Versuchen Sie, sich die Beispielsätze so vorzustellen, wie sie in der Alltagssprache am Ort ausgesprochen werden, z. B.: Min Bruder/Mei Brueder …, Das/Des/Dat/Det … is/isch … ich/i/ick(e) …)

(a) bei einem Vergleich der Körpergröße:
Mein Bruder ist größer wie ich.
Mein Bruder ist größer als wie ich.
Mein Bruder ist größer als ich.
Mein Bruder ist größer weder ich.
Mein Bruder ist größer wan ich.
anders, und zwar:


(b) Man erzählt eine Neuigkeit:
Das ist in der Zeitung gestanden.
Das hat in der Zeitung gestanden.
Das war in der Zeitung gestanden.
anders, und zwar:


(c) Jemand liegt leblos am Boden. Man prüft, ob er …
noch schnauft
noch atmet
anders, und zwar:


(d) Man will etwas aufschreiben, hat aber keinen Stift dabei:
Ich hab keinen Stift einstecken – kann ich deinen haben?
Ich hab keinen Stift eingesteckt – kann ich deinen haben?


(e) Was hört man an Ihrem Ort üblicherweise?
Das/Dat/Det/Des …
… mag i(ch) halt nich(t)/net.
… mag i(ch) eben nich(t)/net. (auch: ebent/ebe/eaba/eem …)
… mag i(ch) eben halt nich(t)/net. (auch: ebent/ebe/eaba/eem halt …)
… mag i(ch) halt eben nich(t)/net. (auch: halt ebent/ebe/eaba/eem …)


(f) Hört man an Ihrem Ort die Form ebent (/eemt/ebet …) – in der Bedeutung ‘eben’ – mit einem t am Ende?
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.


(g) Hört man an Ihrem Ort das Wort stiekum/stickum in der Bedeutung ‘heimlich’, z. B. Sie haben stiekum/stickum geheiratet.?
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.



6. Schauen Sie sich bitte die folgenden Satzpaare an. Würde man bei Ihnen am Ort eher eine Form mit nehmen oder mit holen hören?

(a)
Kannst du mich im Auto mitholen?
Kannst du mich im Auto mitnehmen?
anders, und zwar:


(b)
Hol den Schirm mit, es regnet.
Nimm den Schirm mit, es regnet.
anders, und zwar:


(c)
Er ist schlanker geworden. Er hat schon fünf Kilo abgeholt.
Er ist schlanker geworden. Er hat schon fünf Kilo abgenommen.
anders, und zwar:


(d)
Hol's mir nicht übel, aber ich kann morgen nicht kommen.
Nimm's mir nicht übel, aber ich kann morgen nicht kommen.
anders, und zwar:


(e)
Man muss es holen, wie es kommt.
Man muss es nehmen, wie es kommt.
anders, und zwar:


(f) Benutzt man bei Ihnen das Wort holen auch im Sinne von ‚kaufen‘, z. B.: Ich habe (mir) eine neue CD geholt.?
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.



7. Benutzt man an Ihrem Ort die folgenden Wendungen? (Stellen Sie sich auch hier wieder die Sätze in der ortsüblichen Lautung vor.)

(a) Sie geht gleich einkaufen. (sie fährt gleich zu einem Laden dafür)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.


(b) Sie geht gleich arbeiten. (sie fährt gleich zu ihrer Arbeitsstelle dafür)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.


(c) Sie geht in einem halben Jahr studieren. (nach Abschluss der Schule)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.


(d) Sie geht in einem halben Jahr heiraten.
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.


(e) Geh mal sitzen. (im Sinne von „nimm Platz!“)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.


(f) Es darf nicht sein, dass die Geschichte vergessen geht. (im Sinne von „in Vergessenheit gerät“)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.


(g) Das geht sich noch aus. (im Sinne von „Man hat noch genug Mittel (Geld, Zeit ...), um etwas zu tun, um etwas zustande zu bringen.“)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.


(h) Die Tür geht nicht zu öffnen. (im Sinne von „kann nicht geöffnet werden“)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.


(i) Die Tür geht nicht öffnen. (im Sinne von „kann nicht geöffnet werden“)
Das ist bei uns sehr üblich.
Das hört man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.



8.

(a) Wie nennen die Kinder an Ihrem Ort das Spiel, bei dem ein Kind den anderen Kindern hinterherlaufen und eines davon abschlagen muss (das dann wieder den anderen hinterherlaufen muss)?


(b) Wie nennen die Kinder den Ort, bei dem man in diesem Spiel ‚sicher‘ ist und nicht abgeschlagen werden darf?


(c) Wie nennt man an Ihrem Ort das, was das Kind auf dem abgebildeten Foto tut?
r8_f8c
Das Kind schießt ...
Das Kind schlägt ...
Das Kind macht ...

ein Heubürzli
einen Gigestutz/Gigastutz/Gigustutz
ein Purzigagile
ein Butzegagele
ein Purzigagl/Purzigogl
einen Kuckelebaum
einen Sturzelbaum
einen Purzelbaum
einen Kus(s)elkopp
koppheister/kapeister
einen Kopps(t)ibolter
einen Kobolz/Kabolz
einen Kobold
einen Kalabums

anders, und zwar:



9. Können Sie sagen, ob die unterstrichenen Selbstlaute/Vokale der folgenden Wörter an Ihrem Ort eher lang oder eher kurz ausgesprochen werden?

(a) Spaß/Spass
eher lang
eher kurz
Man kann beides hören.
Das ist schwer zu sagen, weil man bei uns kaum einen Unterschied zwischen langen und kurzen Selbstlauten/Vokalen hört.


(b) dass (wie in: ... dass er kommt)
eher lang
eher kurz
Man kann beides hören.
Das ist schwer zu sagen. Grund: wie unter (a).


(c) es (wie in: Es regnet.)
eher lang
eher kurz
Man kann beides hören.
Das ist schwer zu sagen. Grund: wie unter (a).


(d) Es (wie in: Wie spricht man dieses Es aus?)
eher lang
eher kurz
Man kann beides hören.
Das ist schwer zu sagen. Grund: wie unter (a).


(e) duschen
eher lang
eher kurz
Man kann beides hören.
Das ist schwer zu sagen. Grund: wie unter (a).


(f) lutschen (wie in: Man muss die Tablette langsam lutschen.)
eher lang
eher kurz
Man kann beides hören.
Das ist schwer zu sagen. Grund: wie unter (a).


(g) Politik (die letzte Silbe)
eher lang
eher kurz
Man kann beides hören.
Das ist schwer zu sagen. Grund: wie unter (a).


(h) Wer weiß das schon?
eher lang
eher kurz
Man kann beides hören.
Das ist schwer zu sagen. Grund: wie unter (a).


(i) Schon sind wir fertig.
eher lang
eher kurz
Man kann beides hören.
Das ist schwer zu sagen. Grund: wie unter (a).



10. spitzer Stein

Kennen Sie (noch) Leute an Ihrem Ort, die das s- in s-pitz und S-tein nicht wie den ersten Laut in Sch-al aussprechen, sondern wie in Wes-pe oder Hus-ten?
ja, das sprechen heute noch viele so aus
ja, das sprechen bei uns die Älteren oft so, die Jüngeren eher nicht
ja, das haben bei uns früher die Älteren so ausgesprochen, heute nur noch wenige ältere Leute
nein, so spricht bei uns niemand, und man hat das bei uns noch nie so ausgesprochen



11.

(a) Wie sagt man an Ihrem Ort, wenn man auszudrücken will, dass eine weibliche Person Ihnen gestern etwas erzählt hat?
Sie hat’s mir gestern erzählt.
Sie hat mir’s gestern erzählt.
anders, und zwar:


(b) Wie sagt man an Ihrem Ort, wenn man auszudrücken will, dass eine weibliche Person einer anderen weiblichen Person etwas schon gesagt hat?
Sie hat’s ihr schon gesagt.
Sie hat ihr’s schon gesagt.
anders, und zwar:


(c) Wie sagt man an Ihrem Ort, wenn man auszudrücken will, dass eine männliche Person einer anderen männlichen Person das Paket schon geschickt hat?
Er hat’s ihm schon geschickt.
Er hat ihm’s schon geschickt.
anders, und zwar:


(d) Wie sagt jemand an Ihrem Ort, wenn er oder sie auszudrücken will, dass eine männliche Person ihm oder ihr den geliehenen Hammer schon zurückgegeben hat?
Er hat’n mir schon gegeben.
Er hat mir’n schon gegeben.
anders, und zwar:



12. Sagt man an Ihrem Ort der, die oder das bei den folgenden Wörtern?

(a)
der SMS
die SMS
das SMS


(b)
der Spachtel
die Spachtel
das Spachtel


(c)
der Klientel
die Klientel
das Klientel


(d)
der kleine Zeh
die kleine Zeh
die kleine Zehe
das kleine Zeh


(e)
der große Zeh
die große Zeh
die große Zehe
das große Zeh


(f) Es geht um ein/e/n Pedal/e am Fahrrad:
Der rechte Pedal muss repariert werden.
Die rechte Pedale muss repariert werden.
Das rechte Pedal muss repariert werden.


(g) … und wie heißt es dann bei Ihnen in der Mehrzahl?
Er hat zwei neue Pedale gekauft.
Er hat zwei neue Pedalen gekauft.



13. Zum Schluss würden wir gerne noch einmal zu zwei Karten der 8. Runde genauer nachfragen:

(a) Würde man an Ihrem Wort trotzdem verwenden wie im folgenden Beispielsatz (z. B. auf einer Postkarte aus dem Urlaub)?
Trotzdem wir schlechtes Wetter haben, gefällt es uns gut.
Das ist bei uns sehr üblich.
Das verwendet man bei uns ab und zu.
Das ist bei uns völlig unüblich.

(b) Wie nennt man bei Ihnen ein größeres Behältnis (etwa so groß wie ein Taschenbuch) aus Leder, Stoff oder Plastikgewebe für Geldscheine, Reisepass und ggf. andere wichtige Papiere, auch Geld- und Kreditkarten?
r8_f13b
Brieftasche
Geldbeutel
Portemonnaie/Portmonee
(Geld-)Börse
(Geld-)Börsl/(Geld-)Börserl
Geldtasche
Geldtaschl/Geldtascherl
Geldsäckel

anders, und zwar:








Ihre Anmerkungen: Gern können Sie hier auch noch Anmerkungen zum Gebrauch eines der Ausdrücke machen (bitte nennen Sie dann auch die Nummer der Frage):


Haben Sie noch weitere Hinweise für uns – kennen Sie Wörter, die an Ihrem Ort ‚normal‘ sind und in anderen Gegenden nicht (oder umgekehrt)?




Zum Schluss würden wir Sie gern bitten, uns einige Fragen über Sie zu beantworten. Diese benötigen wir für die Auswertung der Ergebnisse. Seien Sie versichert, dass Ihre Anonymität gewahrt bleibt und die Daten nur für die Zwecke dieser sprachwissenschaftlichen Untersuchung verwendet werden!


Geschlecht:
männlich
weiblich


Alter:
< 20
20-29
30-39
40-49
50-59
> 60


Beruf:


Wohnen Sie noch an dem Ort, für den Sie die Angaben gemacht haben?
ja
nein


Wie lange leben Sie schon an diesem Ort / haben Sie an diesem Ort gewohnt?
weniger als 10 Jahre
10 bis 29 Jahre
über 30 Jahre
schon immer


Sind Ihre Mutter und Ihr Vater dort oder in der näheren Umgebung aufgewachsen?
ja, beide
nein, beide nicht
nur eine(r) von beiden


Wenn Sie Interesse an Ergebnissen der Umfrage haben, dann hinterlassen Sie uns an dieser Stelle Ihre E-Mail-Adresse. Wir werden Sie dann anschreiben, wenn die Ergebnisse vorliegen.