| Projektstart: | 01.09.2007 |
| Projektende: | 30.06.2012 |
| Projektträger: | DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) |
| Projektverantwortung vor Ort: | Prof. Dr. Johannes Janota |
| Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: |
Eva Gallitzendörfer (wiss. Hilfskraft) Dr. Ute Evers (wiss. Mitarbeiterin) |
Das Projekt ist dreigeteilt:
1. Edition der Melodien auf wissenschaftlicher Grundlage nach einheitlichen Kriterien. Dabei stellen die unterschiedlichen Notationsformen vor allem der Frühzeit (adiastematische und diastematische Neumen) eine besondere Herausforderung dar.
2. Kommentar jeder Melodie nach einem festen Raster (u.a. Angaben zur Quelle; editorische Probleme; Herkunft der Quelle mit regionaler und institutioneller Eingrenzung; Melodietradition; stilistische Diskussion; kritische Bewertung der bisherigen Forschungsergebnisse).
3. Geschichte und Typologie der Melodien auf der Grundlage der Einzelkommentare. Hier wird auch gefragt, inwieweit die bereits vorliegenden Text- mit den Melodietypologien übereinstimmen. Zugleich ist der Zusammenhang zwischen Melodie- und Kulturtransfers in überregionalen und regionalen wie in institutionellen Kontexten (Dome, Pfarr- und Klosterkirchen) zu diskutieren.