Suche

Akademien-Projekt: "Österreichischer Bibelübersetzer"


oebue_kew
Projektstart: 01.08.2016
Projektträger: Union der deutschen Akademien der Wissenschaften / Bayerische Akademie der Wissenschaften
Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Freimut Löser

Zusammenfassung

Das interakademische Projekt ist mit einer größeren Projektgruppe an der Universität Augsburg zentriert (Leitung: Prof. Dr. Freimut Löser), eine weitere Arbeitsgruppe ist an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt (Leitung: Prof. Dr. Jens Haustein, Universität Jena, und Prof. Dr. Martin Schubert, Universität Duisburg-Essen). Getragen wird das Projekt von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Träger der Augsburger Projektgruppe ist die Bayerische Akademie der Wissenschaften. Das Gesamtprojekt mit seinen Forschungsstellen in Augsburg und Berlin ist auf 4 Arbeitsphasen mit Förderfristen von je 3 Jahren angelegt, nach denen jeweils externe Evaluationen stattfinden. Langfristig zielt das interakademische Vorhaben in zwei aufeinanderfolgenden Modulen auf die größtenteils erstmalige kommentierte Gesamtedition der Werke des sog. Österreichischen Bibelübersetzers sowohl im Druck als auch digital sowie auf die Bereitstellung begleitender Editionsmaterialien. Damit soll eines der großen Desiderate der germanistisch-mediävistischen Spätmittelalterforschung eingelöst werden, dem auch interdisziplinär eine hohe Priorität zukommt.

Beschreibung



Projektsitz:


Universität Augsburg


Projektstart:

1.8.2016

Projektlaufzeit:

4 Projektphasen zu je 3 Jahren bis 31.12.2027

Projektträger:

Union der deutschen Akademien der Wissenschaften/ Bayerische Akademie der Wissenschaften

Projektanschrift

Forschungsprojekt Der Österreichische Bibelübersetzer der BAdW an der Universität Augsburg
Alter Postweg 101 (BCM), Raum 8009a/8011
D-86159 Augsburg

Projektverantwortung:

Prof. Dr. Freimut Löser
Email: freimut.loeser@philhist.uni-augsburg.de
Tel.: 0821-598-2780 (Durchwahl)/ - 2609 (Sekr.) 

Projektsekretariat:

Annette Brandmeier, Verwaltung
Email: annette.brandmeier@philhist.uni-augsburg.de
Tel.: 0821-598-5936

Monika Prams-Rauner, M.A., Wissenschaft
Email: monika.prams-rauner@philhist.uni-augsburg.de
Tel.: 0821-598-5798

Wissenschaftliche Koordination und Teamanleitung; 'Texterstellung 'Evangelienwerk':

PD Dr. Uta Goerlitz
Email: uta.goerlitz@philhist.uni-augsburg.de Tel.: 0821-598-5942

Stellvertretende Koordination und Digital Humanities; Texterstellung 'Evangelienwerk':

Dr. Angila Vetter     
Email: angila.vetter@philhist.uni-augsburg.de
Tel.: 0821-598-5903

Projektbearbeitung und Druckvorbereitung 'Alttestamentliches Werk' (früher SAT)

Magdalena Terhorst, M.A.
Email: magdalena.terhorst@philhist.uni-augsburg.de
Tel: 0821-598-5918

Elektronische Datenverarbeitung:

N.N.   
Email:
Tel.: 

Wissenschaftliche
Hilfskräfte:

Sarah Maria Altendorfer, B.A.     
Email: sarah.maria.altendorfer@philhist.uni-augsburg.de

Sandra Camehl, B.A.
Email: sandra.camehl@philhist.uni-augsburg.de

Marlies Grasse, B.A.
Email: marlies.grasse@philhist.uni-augsburg.de

Sandra Katzlmayr, B.A.
Email: sandra.katzlmayr@philhist.uni-augsburg.de

Studentische Hilfskraft:

Karen Wenzel, stud. phil.
Email: karen.wenzel@philhist.uni-augsburg.de

Meilenstein vor Luther: Der Österreichische Bibelübersetzer

Unter dem Namen Österreichischer Bibelübersetzer firmiert in der Forschung seit den 1990ern ein Anonymus, der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wohl im Herzogtum Österreich ausgewählte Teile der Bibel aus dem Lateinischen ins Deutsche übertrug, die lange irrtümlich seinem jüngeren Zeitgenossen Heinrich von Mügeln zugeschrieben worden waren. Seitdem ist das von innertextuellen Bezügen geprägte, umfangreiche Bibelwerk des Unbekannten zunehmend genauer bestimmt worden, ohne dass es bisher in seiner Gesamtheit eingehend untersucht und systematisch ediert worden wäre. So ist im Zuge des Projektes auch mit weiteren Funden zu rechnen.

Bekannt sind im Besonderen umfangreiche Übersetzungen aus dem Alten Testament (Alttestamentliches Werk/ AW, bisher als Schlierbacher Altes Testament/SAT bezeichnet), ein auf dem zeitgenössischen Psalmenwerk des Nikolaus von Lyra OFM basierender Psalmenkommentar sowie das neutestamentliche (sog. Klosterneuburger) Evangelienwerk/EW (bisher: KEW). Damit stehen unter anderem deutsche Vorreden und auch eine lateinische Verteidigungsschrift sowie mehrere Traktate in Verbindung, darunter insbesondere zwei Adversus Judaeos-Traktate sowie zwei Büchlein vom Antichrist und vom Jüngsten Gericht. Das übersetzerische Werk des Österreichischen Bibelübersetzers weist zahlreiche innertextuelle Bezüge auf und zeichnet sich nicht nur durch seinen sprachlichen Rang aus, sondern durch den programmatischen Anspruch auf eine fundierte Bibellektüre auch für Laien. Infolgedessen verbindet der Österreichische Bibelübersetzer seine Übersetzungen mit Kommentaren, glossiert die Texte erläuternd und fügt apokryphe und legendarische Überlieferungen ein. In den Vorreden verteidigt er sein Vorgehen vehement gegen Angriffe seitens orthodoxer Gegner und sichert sich durch die Berufung auf geistlich-gelehrte Berater ab, obgleich sich in seinem Werk seine lateinisch-theologische Ausbildung zeigt. In seinem umfangreichen Traktatwerk geht er gegen Ketzer und Aberglauben an, wendet sich aber auch gegen die Juden. Sein geistliches Umfeld ist möglicherweise in franziskanischen Kreisen zu suchen.

Das Werk des Österreichischen Bibelübersetzers stellt eine, wenn nicht sogar die zentrale Etappe deutschsprachiger Bibelübersetzung vor Luther dar. Überlieferungsgeschichtlich tritt es mit zahlreichen, teils auch kunsthistorisch relevanten Handschriften und Fragmenten – allein vom Psalmenkommentar sind an die 70 handschriftliche Textzeugen erhalten - zu einem relativ frühen Zeitpunkt neben die vorlutherischen Vollbibeln deutscher Sprache im späten Mittelalter, deren Überlieferung im Gegensatz zum Übersetzungswerk des Österreichischen Bibelübersetzers allerdings meist erst im 15. Jahrhundert einsetzt.

Ziel und Vorgehen des Projektes

Die editorische Erschließung und Kommentierung der Schriften des österreichischen Anonymus stellt ein von germanistischer Seite schon länger angemahntes Forschungsdesiderat dar. Sie trägt der rezeptionsgeschichtlich nicht zu überschätzenden Bedeutung der geistlichen Texte des Spätmittelalters Rechnung, die sich auch in der breiten Überlieferung des Österreichischen Bibelübersetzers manifestiert. Das verzögerte Bekanntwerden seines Werkes und dessen codicologisch reichhaltige und textuell komplexe Überlieferung verhinderte bisher eine Gesamtedition. Sie setzt das Zusammenwirken mehrerer Forschergruppen in einem interakademisch-universitären Umfeld mit informationstechnologischer Unterstützung voraus, die es erlaubt, gezielt die neuen Möglichkeiten der Digital Humanities zu nutzen und gleichzeitig aus einer editorisch fokussierten germanistisch-mediävistischen Perspektive zu deren Weiterentwicklung beizutragen.

Ziel des Projektes ist es, die überlieferten Werke des Österreichischen Bibelübersetzers kritisch zu edieren und zu kommentieren, wobei digitale wie gedruckte Präsentationsformen nebeneinanderstehen werden. Das schließt im Vorfeld ebenso heuristisch-codicologische und textkritische Arbeiten ein wie den Nachweis von Vorlagen und ihrer Verarbeitung in den verschiedenen Textfassungen des anonymen Übersetzungswerkes. Auf diese Weise wird die Voraussetzung für eine tiefergehende Erforschung des interdisziplinär – so auch für Theologen und Historiker, aber etwa auch für Kunsthistoriker - bedeutsamen Bibelwerkes geschaffen. Regelmäßige Tagungen sorgen für den notwendigen wissenschaftlichen Austausch und stellen das Projekt auch einer breiteren Öffentlichkeit vor. Sie setzen die Tätigkeit des Laienübersetzers in Österreich in einen Vergleichsrahmen, der beispielsweise andere volkssprachige Bibelübersetzungen der Zeit thematisiert sowie Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu Luther herausarbeitet. Die kommentierte kritische Edition des Bibelübersetzer-Oeuvres stellt dazu eine unverzichtbare Voraussetzung dar.

Drucklegung des Alttestamentlichen Werkes

Methodisch baut das Projekt auf einem von der DFG geförderten dreijährigen Vorgängerprojekt an der Universität Augsburg auf, das unter der Leitung von Prof. Dr. Freimut Löser der Edition des Alttestamentlichen Werkes (ohne Psalmen), teils unter kommentierender Beiziehung der damit eng vernetzten antihäretischen und chiliastischen Traktate (Vom Jüngsten Gericht, Über falsche Christen, Fürstenspiegel) durch den Bearbeiter PD Dr. Klaus Wolf galt; als studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte waren Michael Hopf, Robert Steinke und Magdalena Terhorst tätig.[1] Der kritische Apparat verzeichnet sämtliche abweichende Lesarten (stets mit den entsprechenden Stellen der Vulgata) und zitiert die vom Bibelübersetzer für seine Glossen verwendete Vorlage; dass diese fast ausschließlich in der Glossa Ordinaria zu finden war, ermöglicht es, den Österreichischen Bibelübersetzer als deren Redaktor wahrzunehmen und zu erforschen. Die Edition liegt im Typoskript abgeschlossen vor und wird in der ersten Phase des neubegonnenen Projektes Der Österreichische Bibelübersetzer in Augsburg zum Druck vorbereitet.

Edition des Evangelienwerkes, des Psalmenkommentars und der kürzeren Werke

Parallel zur Drucklegung des AW konzentriert sich die Arbeit in den beiden ersten Dreijahres-Phasen des Projektes an den Forschungsstellen in Augsburg und in Berlin auf die kommentierte kritische Edition des umfangreichen Evangelienwerkes, was weitere Handschriftenrecherchen einschließt. Bekannt sind 27 Überlieferungszeugen, die näher einzuordnen sind, gleichzeitig werden die Haupthandschriften transkribiert. Eine beim Österreichischen Bibelübersetzer grundsätzlich bestehende, besondere editorische Herausforderung stellt die Notwendigkeit dar, Fassungssynopsen zu entwickeln, um der Forschung die in verschiedener Hinsicht hochinteressanten Bearbeitungsschritte des Österreichischen Bibelübersetzers oder früher Redaktoren – eine Frage, die ebenfalls zu klären sein wird - zugänglich und darüberhinaus das stark inter- und intratextuell geprägte Verfahren transparent zu machen. Das gilt in noch höherem Maß als für das Evangelienwerk für die nach den beiden ersten Projektphasen (Modul I) anschließende Edition des besonders zahlreich überlieferten Psalmenkommentars (Modul II). Parallel kommen die Editionen der damit in Verbindung stehenden noch unedierten, kürzeren Texte hinzu. Insgesamt belaufen sich die je Modul kritisch zu edierenden und kommentierenden Texte auf ca. jeweils 1600 Handschriftenseiten (800 Folios).

Publikationen zum Projektkontext von Freimut LÖSER:

Edition

Gemeinsam mit Christine Stöllinger-Löser: Verteidigung der Laienbibel. Zwei programmatische Vorreden des österreichischen Bibelübersetzers der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. In: Konrad Kunze, Johannes G. Mayer und Bernhard Schnell (Hg.), Überlieferungsgeschichtliche Editionen und Studien zur deutschen Literatur des Mittelalters (Festschrift für Kurt Ruh zum 75. Geburtstag; Texte und Textgeschichte 31), Tübingen 1989, S. 245-313.

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

(a) zum Österreichischen Bibelübersetzer

Gemeinsam mit Christine Stöllinger-Löser: Neue Fragmente aus dem Werk des Österreichischen Bibelübersetzers. In: Rudolf Bentzinger, Ulrich-Dieter Oppitz und Jürgen Wolf (Hgg.), Grundlagen. Forschungen, Editionen und Materialien zur deutschen Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, Stuttgart 2013, S. 147-159.

Neues vom Österreichischen Bibelübersetzer. Proverbia, Ecclesiastes und die Verteidigung der Laienbibel in der 'Vorrede I'. In: Ralf Plate und Martin Schubert (Hgg.), Mittelhochdeutsch. Beiträge zur Überlieferung, Sprache und Literatur (Festschrift für Kurt Gärtner zum 75. Geburtstag), Berlin 2011, S. 177-199.

'Lucidarius', Walther von der Vogelweide und der österreichische Bibelübersetzer. Einige Handschriftenfunde in Tschechien. In: Ralf G. Päsler und Dietrich Schmidtke (Hgg.), Deutschsprachige Literatur des Mittelalters im östlichen Europa. Forschungsstand und Forschungsperspektiven, Heidelberg 2006, S. 427-450.

Gemeinsam mit Christine Stöllinger-Löser: Das Fragment eines Ketzertraktats im Kloster Tepl (Teplá). Ein Beitrag zum Werk des österreichischen Bibelübersetzers. In: Hans-Joachim Behr, Igor Lisový und Werner Williams-Krapp (Hg.), Deutsch-böhmische Literaturbeziehungen. Germano-Bohemica. Festschrift für Václav Bok zum 65. Geburtstag, Hamburg 2004 (Studien zur Germanistik 7), S. 134-157.

Heinrich von Mügeln und der Psalmenkommentar des österreichischen Bibelübersetzers. In: Václav Bok und Frank Shaw (Hg.), Magister et amicus. Festschrift für Kurt Gärtner zum 65. Geburtstag, Wien 2003, S. 687-706.

Ein zweiter Textzeuge des 'Schlierbacher Alten Testaments'. Zur 'Laienmissionierung' des 14. Jahrhunderts in Österreich. In: Heimo Reinitzer (Hg.), Deutsche Bibelübersetzungen des Mittelalters (Vestigia bibliae 9/10 [1987/88]), Bern u.a. 1991, S. 132-154.

(b) zu deutschsprachigen Bibeln im Mittelalter:

Selbstaussagen deutschsprachiger Bibelübersetzer. Deutschordensdichtung im Kontext. In: Bernhart Jähnig (Hg.), Literatur im Preussenland von der ausgehenden Ordenszeit bis ins 20. Jahrhundert (Tagungsberichte der historischen Kommission für ost- und westpreussische Landesforschung, Bd. 27), Osnabrück 2012, S. 11-41.

König Wenzel und die anderen. Eine Skizze zu deutschen Bibelprologen des Mittelalters und ihren Sprachbetrachtungen. In: Jana Kusovà (Hg.), Beiträge zur Germanistik in Hochschullehre und historischer Philologie (Budweiser Arbeiten zur Germanistik in Unterricht und Forschung 2), Augsburg 2011, S. 41-81.

Lateinische Bibel und volkssprachliche Predigt. Meister Eckhart als Übersetzer von Bibelstellen. In: Ralf Plate und Andrea Rapp (Hg.), Metamorphosen der Bibel. Beiträge zur Tagung 'Wirkungsgeschichte der Bibel im deutschsprachigen Mittelalter' vom 4. bis 6. September 2000 in der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier (Vestigia Bibliae 23/25), Bern u.a. 2004, S. 209-227.

Auf dem Weg zur deutschen Bibel. Prosaübersetzungen des Neuen Testaments aus dem Deutschen Orden. In: Bernhart Jähnig (Hg.), Kirchengeschichtliche Probleme des Preußenlandes aus Mittelalter und Früher Neuzeit (Tagungsberichte der Historischen Komission für ost- und westpreußische Landesforschung Bd. 16), Marburg 2001, S. 163-197.

Deutsche Bibelübersetzungen im 14. Jahrhundert. Zwölf Fragen, Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein Gesellschaft 12 (2000), S. 311-323. Das Neue Testament aus dem Deutschen Orden und die Melker Reform, ZfdPh 118 (1999), S. 1-26.

Überlegungen zum Begriff der Deutschordensliteratur und zur Bibelübersetzung. In: Carola L. Gottzmann / Petra Hörner (Hgg.), Studien zu Forschungsproblemen der deutschen Literatur in Mittel- und Osteuropa, Frankfurt am Main u.a. 1998, S. 7-37.

Der Apokalypse-Kommentar des Georg Kreckwitz und die Tradition deutschsprachiger Übersetzungen der Johannes-Apokalypse im Mittelalter. In: Editionsdesiderate zur Frühen Neuzeit. Beiträge zur Tagung der Kommission für die Edition von Texten der Frühen Neuzeit, hg. von Hans-Gert Roloff (= Chloe. Beiheft zum Daphnis 25 [1997]), S. 637-668.

Abschlussarbeiten zum Projektkontext unter Anleitung von Augsburger Projektmitgliedern

abgeschlossen:

Robert STEINKE: Das 'Klosterneuburger Evangelienwerk' des Österreichischen Bibelübersetzers. Überlieferung und Sprache. Masch. Magisterarbeit Augsburg 2006 (Betreuer: Prof. Dr. Freimut Löser)

laufend:

[Eintrag in Bearbeitung]




[1] Nach Stationen in Würzburg, Köln und Heidelberg hält Prof. Dr. Klaus Wolf heute an der Universität Augsburg die Professur für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit Schwerpunkt Bayern, Dr. Robert Steinke ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters ebd., die Dissertationen von Michael Hopf und Magdalena Terhorst sind eingereicht.


Bild: Schaffhausen, Stadtbibliothek, Gen. 8, fol. 8v, 19r (www.e-codices.unifr.ch)