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Übung: Märendichtung


Dozent: Robert Steinke M.A.
Termin: Di. 15.45-17.15 Uhr
Raum: 1087a

Beschreibung:
Unter dem Begriff "Märe" fasst die germanistische Literaturwissenschaft eine Reihe mittelhochdeutscher Texte zusammen, deren Gemeinsamkeiten sich auf den ersten Blick allein auf ihre Form (Reimpaarverse) und ihre relative Kürze (150-2000 Verse) zu beschränken scheinen. Die Besprechung von zentralen bzw. typischen Werken steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung, vom "höfischen Kurzroman" bis zum derb-komischen Schwankmäre (der "Kerngruppe" der Gattung) sollen Vertreter aller Spielarten gelesen und besprochen werden, so dass die Teilnehmer einen Einblick in die Vielfalt dieser äußerst heterogenen Gattung bekommen. In einem zweiten Schritt sollen dann verschiedene Märentheorien und -typologien einer kritischen Analyse unterzogen werden.

Modulzuweisung und Leistungspunkte: siehe Digicampus

Leistungsnachweis:
alte PO: in Absprache mit dem Dozenten
neue PO: im Zusammenhang mit der jeweiligen Modulgesamtprüfung

Anmeldung: online über www.digicampus.de

Literatur:
Textgrundlagen:
Wernher der Gartenære: Helmbrecht. Hg. von Friedrich Panzer und Kurt Ruh, 10. Aufl. v. Hans-Joachim Ziegeler, Tübingen 1993 (Altdeutsche Textbibliothek 11).
Mauritius von Craûn. Hg. von Heimo Reinitzer, Tübingen 2000 (Altdeutsche Textbibliothek 113).
Weitere Texte werden als Reader aus Mitteln der Studiengebühren zur Verfügung gestellt.