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Proseminar: Donauländischer Minnesang


Dozent: Dr. Robert Steinke
Termin: Do. 15.45-17.15 Uhr
Raum: 1087a

Beschreibung: Als Donauländischen Minnesang bezeichnet man allgemein die früheste Phase deutschsprachiger Minnelyrik (ca. 1150-1170), die im Gegensatz zu späteren Phasen als weitestgehend unbeeinflusst von romanischen Vorbildern erscheint. Anhand der dieser Gruppe von Dichtern zugeschriebenen Lieder wird in die verschiedenen Aspekte der Minnesangforschung wie Gattungen, Themen, Metrik, Rhetorik und Überlieferung eingeführt. Außerdem sollen an geeigneter Stelle auch Vergleiche mit späteren Phasen des deutschen Minnesangs hergestellt werden.

Modulzuweisung und Leistungspunkte: siehe Digicampus

Teilnahmevoraussetzungen: Erfolgreich abgeschlossenes Basismodul. Der Besuch eines "Supplements zu den Proseminaren" ist obligatorisch; diese werden in den Proseminaren zu gegebener Zeit angekündigt. Zusätzlich zu absolvieren ist (für Studierende ab PO 2013) eine der angebotenen Übungen.

Leistungsnachweis: Abschlussklausur am 29.7.2017, 15.45-18.00 Uhr, HS I

Anmeldung: online über Digicampus

Literatur:
Textgrundlage:
Des Minnesangs Frühling. Band I: Texte. 38., erneut revidierte Aufl. hg. v. Hugo Moser und Helmut Tervooren. Stuttgart 1988.
Lektüreempfehlung:
Bein, Thomas: Deutschsprachige Lyrik des Mittelalters. Von den Anfängen bis zum 14. Jahrhundert. Eine Einführung, Berlin 2017 (Grundlagen der Germanistik 62).
Lienert, Elisabeth: Art. "Minnesang". In: Literaturwissen-schaftliches Lexikon. Grundbegriffe der Germanistik. Hg. v. Horst Brunner und Rainer Moritz. 2. Aufl. Berlin 2006, S. 270-273.
Schweikle, Günther: Minnesang. 2. Aufl. Stuttgart 1995 (Sammlung Metzler 244).