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Buchpräsentation


Perspektiven bayerisch-schwäbischer Literaturgeschichtsschreibung, herausgegeben von Thomas Groll und Klaus Wolf.

Der vorliegende Sammelband soll eine
Forschungslücke im Rahmen der Litera -
turgeschichtsschreibung von Bayerisch-
Schwaben schließen. Konkret geht es darum,
die Literatur besonders im schwäbischen
20. Jahrhundert, aber auch in den Jahrhunderten
zuvor, schärfer als bisher in den Blick
zu nehmen. Dabei schälen sich zwei Momente
„literarischer Interessenbildung“ als
besonders charakteristisch für Bayerisch-
Schwaben heraus. Zum einen ist hier die
schwäbische Mundart zu nennen, die seit
dem Barockdichter Sebastian Sailer (1714 bis
1777) zunehmend für literaturwürdig befunden
wurde. Zum anderen ist auf einen nachhaltigen
Zug zum Religiösen zu verweisen,
der – ohne dass man eine direkte Linie zur
mittelalterlichen Mystik in Schwaben ziehen
müsste – gerade in der Moderne auffällig ist;
denn Bayerisch-Schwaben erwies sich als
äußerst empfänglich für die Rezeption der
internationalen Bewegung des sogenannten
Renouveau Catholique (Katholische Erneue -
rung), wie es etwa bei dem Theologen und
Publizisten Joseph Bernhart (1881–1969)
sichtbar wird.
Beide Momente literarischer Interessenbildung
waren zunächst Gegenstand von zwei
diesen Band fundierenden Tagungen in Bayerisch-
Schwaben. Die erste fand als „Erster
Literarischer Salon“ auf Schloss Edelstetten
am 29. Mai 2014 statt. Die zweite, für diesen
Band konstitutive Tagung am 15. November
2014 an der Universität Augsburg trug den
Titel: „Renouveau Catholique als Perspektive
bayerisch-schwäbischer Literaturgeschichtsschreibung".

buchpräsentation

lesung waigel

Der aktuelle Band des "Schwabenspiegel" steht unter dem Motto: "Schreiben in der Fremde".

Das Literaturschloss Edelstetten zu Besuch im Bayerischen Landtag (26. Juni 2015)

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Copyright @ Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Rolf Poss

Impressionen von der Tagung "Renouveau Catholique"

Die Tagung wurde durch Dr. Theo Waigel mit einem Grußwort eröffnet. Seitens der Universität Augsburg referierten Dr. Friedmann Harzer, Dr. Franz Fromholzer, Judith Summer und Prof. Dr. Klaus Wolf.
Das ausführliche Tagungsprogramm finden Sie hier.

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Eine gute Nachricht für alle Freunde des Literaturarchivs von Bayerisch-Schwaben: Seit dem 1. Januar 2013 ist die Arbeit wieder aufgenommen!
Erstes Projekt ist die Fortführung des von Prof. Dr. Hans Wellmann begründeten Schwabenspiegels.

Über Vorschläge für Artikel und sonstige Anregungen freut sich Prof. Dr. Klaus Wolf (Universität Augsburg).

Leitung: Prof. Dr. Klaus Wolf

Mitarbeiter: Ulrike Schwarz, M.A.

Postanschrift: Prof. Dr. Klaus Wolf
                   Universitätsstraße 10
                   86159 Augsburg

Telefon: 0821 - 598 46 38

eMail: klaus.wolf@phil.uni-augsburg.de

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung

Kooperation mit dem Projekt "Memoria 21"