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Anna Zachmann, M.A.


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Lehrbeauftragte

E-Mail: anna.zachmann@gmx.net


Publikationen:


„Ganz Deutschland ist ein Holocaust-Mahnmal” - Zur grotesken Subvertierung exilliterarischer Rückkehr-Diskurse am Beispiel von Edgar Hilsenraths „Berlin... Endstation”, in: Bannasch, Bettina/Rupp, Michael (Hrsg.): Tagungsband Remigrationserzählungen, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2017 (i. Dr.).

Versehrte Texte – Texte Versehrter. Groteske und Komik in der Shoahliteratur am Beispiel Edgar Hilsenraths, in: Hahn, Hans-Joachim (Hrsg.): Darstellung, Vermittlung, Aneignung – Zur gegenwärtigen Reflexion des Holocaust, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2017 (i. Dr.).

[zus. mit Ann-Katrin Dueben]: Das Konkurrenzverhältnis der "doppelten Vergangenheit" in Sachsen: ein Sonderweg?, in: Andrychowicz, Joanna/Feicht, Roland (Hrsg.): Jenseits der Jubiläen. Erinnerungspolitik im deutsch-polnischen Alltag (i. Dr.).

[zus. mit Sebastian Weber]: Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierung. Soziologische und literaturwissenschaftliche Perspektiven,in: inspiration. Zeitschrift für christliche Spiritualität und Lebensgestaltung, Heft 3 (2017): Trauma (i. Dr.).

Exilimmanente Distanz- und Fremdheitserfahrung als Voraussetzung zur Bewältigung von Traumatisierung? Moderne Denkfiguren von Exil und Shoah im Werk Edgar Hilsenraths, in: Schreckenberger, Helga/Steinweis, Alan E./Bannasch, Bettina (Hrsg.): Exilforschung - Ein internationales Jahrbuch, Bd. 34/2016: Exil und Shoah, edition text + kritik, München 2016, S. 269-284.

"Es war einmal einer, es war einmal keiner, es war einmal..." - Edgar Hilsenraths großer Armenien-Roman „Das Märchen vom letzten Gedanken”, in: ADK. Armenisch-Deutsche Korrespondenz, 167/Heft 2 (2015), S. 38f. Arnold Zweigs „Traum ist teuer” (1962), in: Bannasch, Bettina/Rochus, Gerhild (Hrsg.): Handbuch der deutschsprachigen Exilliteratur. Von Heinrich Heine bis Herta Müller, De Gruyter Verlag, Berlin 2013, S. 620-626.

Rezensionen und Tagungsberichte


Tagungsbericht: Werkstattgespräch Demokratie/Geschichte 1918/19, veranstaltet vom Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung, in: H-Soz-Kult, 27.01.2017.

Gläser, Mechthild: Die Buchspringer, in: interjuli. Zeitschrift für internationale Kinder- und Jugendliteraturforschung, Heft 2 (2015): Bücher in Kinder- und Jugendmedien, S. 125-127.

Neu gelesen: Hannah Arendt, Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen, in: inspiration. Zeitschrift für christliche Spiritualität und Lebensgestaltung, Heft 1 (2014): Das unbekannte Böse, S. 48.

Vorträge


Augsburg, 15.09.2016 : „Ich möchte mir selber viele Geschichten erzählen”: The Literary Depiction of Bukovina as Idealized (childhood) Memory in the Work of Edgar Hilsenrath. Bukovina and Bukovinians after the Second World War: (Re)shaping and (Re)thinking a Region after Genocide and ‚ethnic Unmixing’. An International Workshop at the Bukowina-Institut at the University of Augsburg, 14.–15.10.2016.

Klagenfurt, 05.08.2016: „Dichter sind unsere Erinnerung” – Die Bukowina als literarischer Erinnerungsraum und kollektiver Mythos. Vortragsreihe zum Thema Erinnerungskultur, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Burlington/Vermont, 08.10.2015: „Der mit den sechs Millionen gestorben ist...” - Groteske Narrative der Verweigerung: Identität und Begrifflichkeiten des Exils am Beispiel Edgar Hilsenraths. Exile and the Holocaust. Internationale und interdisziplinäre Tagung, Center for Holocaust Studies, University of Vermont in Burlington/Vermont, 06.–08.10.2015

Berlin, 21.03.2015: Die literarische Verarbeitung des Völkermords an den Armeniern: Franz Werfel und Edgar Hilsenrath im Vergleich. Veranstaltungs-reihe zum 100-jährigen Gedenken an den armenischen Völkermord, Armenische Kulturgemeinde zu Berlin.

Augsburg, 25.02.2015: „Ganz Deutschland ist ein Holocaust-Mahnmal” - zur grotesken Subvertierung exilliterarischer Rückkehr-Diskurse am Beispiel von Edgar Hilsenraths „Berlin...Endstation”. Rückkehr-Erzählungen. Über die (Un-) Möglichkeit nach 1945 in Deutschland als Jude zu leben. Internationale und interdisziplinäre Tagung mit NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität Augsburg und des Franz-Rosenzweig-Minerva-Zentrums der Hebrew University of Jerusalem, Universität Augsburg, 23.–25.02.2015.

Augsburg, 12.11.2014: Texte Versehrter – versehrte Texte. Therapeutisches Schreiben und Groteske. Vorlesungsreihe Kunst und Katastrophe. Darstellungen der Shoah in Literatur, Film, bildender Kunst und Musik sowie in der (museums)pädagogischen Vermittlung, Zeughaus Augsburg, WS 2014/15.

Projekte


Warschau, April 2016–Oktober 2017: Teilnehmerin beim interdisziplinären, deutsch-polnischen Expertenworkshop der Friedrich-Ebert-Stiftung Warschau: "Jenseits der Jubiläen. Erinnerungspolitik im deutsch-polnischen Alltag". Berlin, 16.–20.03.2015: Organisation und Leitung eines internationalen, interdisziplinären Seminars der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema „Europa in der Berliner Erinnerungskultur” für Studierende und Promovierende aus Düsseldorf und Bordeaux.

Augsburg, SS2014–SS 2017: Teilnehmerin am interdisziplinären Lehr- und Forschungsprojekt „Emanzipationsdiskurse 1871-1914” unter der Leitung von Prof. Bettina Bannasch und Prof. em. Itta Shedletzky (Hebrew University Jerusalem). März 2013–Febr. 2015: Teilnehmerin am interdisziplinären deutsch-israelischen Kooperationsprojekt und Nachwuchskolloquium „Jüdische Kultur und Literatur in Deutschland nach 1945” unter der Leitung von Prof. Bettina Bannasch (Universität Augsburg) und Prof. Yfaat Weiss (Franz-Rosenzweig-Zentrum, Hebrew University of Jerusalem).

März 2013: Tafeltext zu Heinrich Mann sowie Mitarbeit an der Ausstellung „Man kann ja nicht aus der Welt fallen... Deutsche Autoren im Exil in den USA (1933-1945)”, Universitätsbibliothek Augsburg.

2013/14: Redaktionelle Mitarbeit am virtuellen Ausstellungsprojekt "ÜberLeben im Exil – Suse Odel Chotzen und Joachim Lackner". Digitalisierung der gleichnamigen Ausstellung in der Staatsbibliothek Hamburg (Eröffnung 21.09.2011) und in der Universitätsbibliothek Augsburg (Eröffnung 22.11.2011).