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„Wo gehn wir denn hin? Immer nach Hause.“ Die Heimkehr des Don Quijote in die deutsche Romantik (abgeschlossen).


Projektstart: 01.01.2002
Projektträger: Universität Regensburg; Januar 2002 – März 2004 Stipendium der Universität Regensburg, April 2004 – April 2005 Promotionsabschlussförderung im HWP
Projektverantwortung vor Ort: Jana Spateneder
Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: Prof. Dr. Mathias Mayer
Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: Prof. Dr. Andrea Pagni
Prof. Dr. Jochen Mecke

Zusammenfassung

Die Arbeit fasst die literarische Reise in einer triadischen Struktur aus Aufbruch - Begegnung mit dem Fremden - Heimkehr und zielt darauf ab, mittels dieses Dreischritts eine Verbindungslinie von Cervantes Don Quijote über Tiecks Franz Sternbalds Wanderungen bis hin zu Novalis Heinrich von Ofterdingen freizulegen. Dabei wird zum einen die frühromantische Poetisierung der Wirklichkeit als Philosophie der Heimkehr ausgedeutet und zum anderen der achsenzeitliche Aufbruch zur Innerlichkeit im Don Quijote in Beziehung zum frühromantischen Subjektivitätsverständnis gesetzt. Die literarische Reise avanciert so zum Spiegelbild des jeweiligen Zeitalters und offenbart schließlich die Heimkehr des Ofterdingen als Analogie zur Reflexionsfigur der frühromantischen Universalpoesie.