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Modell "Zauberflöte": Der Kredit des Möglichen kulturgeschichtliche Spiegelungen erfundener Wahrheiten


Mathias Mayer: Modell "Zauberflöte": Der Kredit des Möglichen kulturgeschichtliche Spiegelungen erfundener Wahrheiten. Hildesheim: Olms 2007.

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Zusammenfassung

Mozarts Oper gleicht unterschiedliche Erwartungen auf eine unmittelbar überzeugende weise aus: zwischen Aufklärung und Märchen angesiedelt vereint sie volkstümliche Wirkungen und esoterische Hintergründe, die die gesamte Kulturgeschichte umfassen. Im Schnittfeld zwischen Rationalismus und Unwirklichkeit läßt sich an Mozarts prekärem Werk modellhaft nach der Glaubwürdigkeit, nach der Überzeugungskraft des Möglichen (wie des Unmöglichen) fragen. Die Beiträger aus dem In- und Ausland richten musikwissenschaft-liche, philosophische, literatur- und kulturgeschichtliche Fragen an Mozarts Werk und stellen es in einen weiten Zusammenhang, der auch die Theologie, die Ethik und die Soziologie mit einschließt.