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Der Dramatiker Eduard Mörike


Dissertationsprojekt von Martina Todesko


Bisher wurden die dramatischen Werke Eduard Mörikes von der Forschung als „literarisch minderwertig“ eingestuft. Selbst positivere Äußerungen halten die Geringschätzung der dramatischen Werke für nachvollziehbar und berechtigt, auch wenn bereits vermutet wird, dass die Bemühungen Mörikes um das Drama wohl eine enorme Bedeutung für sein Gesamtwerk hat. Trotz der neueren Forschungen und der Flut an Neuerscheinungen zum 200. Todestag Eduard Mörikes im Jahr 2004 blieb das Augenmerk deutlich auf die Lyrik und die Erzählwerke gerichtet. Eine ausführliche Arbeit über die dramatischen Werke fehlt bisher ebenso wie eine Studie über die Bedeutung der Bemühungen Mörikes um das Drama. Ziel der Forschungsarbeit ist es daher nicht nur eine Analyse der dramatischen Werke und damit zum Großteil von Fragmenten zu liefern – zumal mit dem Erscheinen des siebten Bandes der historisch kritischen Gesamtausgabe, die im Frühjahr 2009 erfolgen soll, eine ausführliche Kommentierung zu erwarten ist – sondern darüber hinaus die Bedeutung, die die Auseinandersetzung Mörikes mit der Gattung für sein Œuvre hatte, herauszuarbeiten.


Projektbetreuung:
Prof. Dr. Mathias Mayer