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Vergleichende Literaturwissenschaft/ Europäische Literaturen


Lehrstuhlprofil

Die Komparatistik arbeitet mit einem weiten Begriff von „Text“, unter den nicht nur die ‚klassischen‘ Formen wie etwa Roman, Lyrik und Drama fallen; alles, was durch ein Medium vermittelt ist, kann Text sein: Filme, Blogs, Tagebücher, Comics, Songtexte, Werbung, usw. – unsere globalisierte Welt drückt sich in den vielfältigsten Formen und Zeichen(-systemen) aus, und die Komparatistik lehrt, diese zu lesen und ihre wechselseitigen Vernetzungen zu analysieren.

Dabei interessieren uns  – neben den allgemeinen Eigenschaften literarischer Texte – sowohl die Beziehungen zwischen den verschiedensprachigen Literaturen, als auch die Verbindungen zwischen der Literatur und den anderen Künsten, Medien und (Populär- und Sub-)Kulturen.

Das Studium der Komparatistik vermittelt ästhetische, intermediale und interkulturelle Kompetenzen, die in der Wissenschaft, in kulturellen Institutionen und im internationalen Kulturaustausch angewandt werden können.


Schwerpunkte


Studiengänge

Am Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen (Prof. Dr. Günter Butzer) können folgende Abschlüsse erreicht werden:

Bitte beachten Sie die aktuellen Fakultätsinfos zur Studienreform (B.A. / M.A.).

Informationen für den Studiengang Neuere Deutsche Literaturwissenschaft können über die  Homepage von Herrn Prof. Dr. Mathias Mayer, abgerufen werden.


Fachprofil

Die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (kurz: Komparatistik) wurde zwar erst nach dem Zweiten Weltkrieg an deutschen Hochschulen institutionalisiert, doch reicht die ihr zugrundeliegende Idee - die Betrachtung und Erforschung von Literatur in ihren internationalen und interkulturellen Bezügen - historisch viel weiter zurück.

"Wie alles sich zum Ganzen webt, / Eins in dem andern wirkt und lebt!" (Faust I, 1808) -  mit diesen seinem Helden Faust in den Mund gelegten Diktum formuliert Goethe eine Einsicht, die auch auf das von ihm bereits sehr früh erkannte Phänomen "Weltliteratur" zutrifft: die Einsicht in den nationale und kulturelle Grenzen übersteigenden Charakter von Literatur, in ihre internationalen historischen, thematischen, formalen und typologischen Beziehungen, in das intermediale Wechselspiel der Literatur mit anderen Künsten und Medien, in die produktive literarische Aneignung anderer kultureller Disziplinen und Diskurse.

Als Allgemeine Literaturwissenschaft erschließt die Komparatistik

Als Vergleichende Literaturwissenschaft bezieht sie sich auf


Organisation

Der interdisziplinäre und grenzüberschreitende Charakter der Vergleichenden Literaturwissenschaft erfordert die enge Zusammenarbeit mit den anderen Philologien und geisteswissenschaftlichen Disziplinen unserer Universität. Entsprechend setzt sich auch das Lehrangebot der Vergleichenden Literaturwissenschaft aus eigenen Veranstaltungen und dem Angebot der anderen Philologien zusammen.
Beachten Sie bitte, daß die Scheine, die Sie in anderen Philologien erwerben, am Lehrstuhl für NDL/ VL per Stempel und Unterschrift für die Komparatistik anerkannt werden müssen.


Berufsperspektiven

Vergleichende Literaturwissenschaft ist ein anspruchsvolles, international angesehenes Studienfach. Die im Laufe des Studiums erworbenen historischen, kulturellen und (fremd-) sprachlichen Kenntnisse eröffnen Tätigkeitsfelder in Print- und anderen Medien, in Verlagen und Bibliotheken, im Bereich von Hochschulen und Forschungseinrichtungen, in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit.

Der internationale und interdisziplinäre Charakter des Faches fördert des weiteren die Ausbildung solcher Kernkompetenzen, die im Zeitalter von Globalisierung, Internationalisierung, Multimedia und Vernetzung entscheidende Voraussetzungen beruflicher Qualifizierung bilden. Zu diesen Kernkompetenzen gehören

Da das Studium an einer Hochschule eine wissenschaftliche, nicht aber praktische Ausbildung darstellt, sind studienbegleitende Praktika, Tutorien, Projektarbeiten etc. sinnvoll und rechtzeitig einzuplanen.