Fortsetzung 1

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Das Wasser auf dem Zauberlehrling

Der Zauberlehrling war in einer schwierigen Situation. Er zitterte und sprach: „Überall nur Wasser, was soll ich nur tun, ich ertrinke ja schon fast, ach wenn nur der Zauberer da wäre, dann könnte ich nicht unter Wasser stehen.“ Ich fühle mich ja so schrecklich. Wenn das alles nicht passiert wäre, dann würde der Besen aufhören, von dem Brunnen Wasser zu holen. Das kann ja nicht immer so weiter gehen. Was hab ich nur gemacht? Hätte ich nur die Finger von der Zauberei gelassen, dann wäre das nicht passiert. Auf einmal rappelte es ganz laut. Es knisterte. Der Zauberlehrling hatte ganz arg Angst, weil das Wasser auf ihn niederstürzte. Er sagte: „Was soll ich nur tun? Ich habe Angst, es knistert und rappelt überall, das mir schreckliche Angst.“ Der Besen lachte sehr laut. Der Besen war richtig gemein und fürchterlich. Er hörte nicht auf, Wasser zu holen. Das ging die ganze Nacht lang. Auf einmal kamen graue Staubwolken auf. Es war der Zaubermeister. Er sagte den Spruch noch einmal, den Zauberspruch. Dann war es ganz leise. Die Wasserwellen verschwanden vor ihm. Der Zauberlehrling war bewusstlos. Als er am Morgen aufwachte, war alles vorbei. Kein Wasser mehr und kein laufender Besen. "Zum Glück," sagte der Zauberlehrling, der Zauberer guckte ihn streng und böse an. Er sagte: „Das machst du nicht noch einmal“. Der Zauberlehrling versprach es dem Zaubermeister, dass er nie wieder ohne Erlaubnis zaubern wird.

Ende

(Nina)