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Wintersemester 2016/2017


Titel: Formen von "Nachhaltigkeit": Umweltverhalten in der Antike
Dozent(in): Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte) / Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie)
Termin: Dienstags, 18:15 Uhr (14-tägig)
Gebäude/Raum: Hörsaal III

Inhalt:

Das Altertumswissenschaftliche Kolloquium an der Universität Augsburg ist im Wintersemester 2016/17 dem Thema „Formen von ‚Nachhaltigkeit‘: Umweltverhalten in der Antike“ gewidmet.

‚Nachhaltigkeit‘ ist in den letzten Jahrzehnten zu einem Begriff geworden, der gleichzeitig ökologische, ökonomische, politische sowie kulturelle Phänomene vereint. Zwar handelt es sich um ein modernes Konzept, doch ist das Thema an sich bereits sehr alt: Diskussionen darum gab es nicht nur im Kontext der bergbaulich betriebenen Forstwirtschaft um 1700, sondern bereits in der Antike waren derartige Gedanken Inhalt alltäglicher Lebenspraxis, politischen Schrifttums und kulturellen Ausdrucks. Deshalb lohnt es zu fragen, inwiefern antike Gesellschaften mit Prozessen der Umweltveränderung und -erhaltung umgingen, wie sie mit (begrenzten) Ressourcen verfuhren und wie es ihnen gelang, auch in Zeiten ökologischer Krisen ihr Überleben zu sichern. Unser Kolloquium möchte sich diesen Fragen aus althistorischer und archäologischer Sicht widmen. Dabei wird es nicht darum gehen, antiken Gesellschaften nachträglich einen imaginativen Stempel aufzudrücken, der sie in diachronem Vergleich als mehr oder weniger ‚nachhaltig‘ gegenüber anderen Epochen auszeichnet, sondern es sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu unserer heutigen Zeit und Erfahrungswelt herausgearbeitet werden. Neben einem Überblick, der auch die Theorie der ‚Nachhaltigkeit‘ in den Blick nimmt, soll es in den einzelnen Vorträgen um Fallbeispiele aus verschiedenen Lebensbereichen der antiken Menschen gehen.

Inhalt:

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