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Die Wiederentdeckung des römischen Mietshauses im antiken Ostia


Prof. Dr. Valentin Kockel

 

Die in Ostia ausgegrabenen Reste großer römischer Mietshäuser (sog. Insulae) erlangten dank der suggestiven Rekonstruktionszeichnungen des Grabungsarchitekten Italo Gismondi auch über das Fach hinaus einen weiten Bekanntheitsgrad. Der Einfluß dieser Sichtziegelbauten auf den Städtebau im Rom der zwanziger Jahre läßt sich in verschiedenen Stadtteilen deutlich wiedererkennen.

 

Gismondi_1914_Klein Gismondi_1922_Klein

Ein Zeichner, zwei Vorstellungen, zwei Stile: Italo Gismondis Rekonstrutkionen von Häusern in der Via di Diana 1914 und 1922. Aus: Monumenti Antichi 23, 1914, 562 fig. 9; Architettura e Arti Decorative 3, 1923, 58.

 

Dazu zuletzt:

'Il palazzo per tutti'. La scoperta ad Ostia dell'antica casa di affitto e la sua influenza sull'architettura della Roma fascista. In: ConfrontoStudi e ricerche di storia dell'arte europea, 5, 2005, 54-73.