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Ü "Postkolonialismus"


Dozent(in): Christina Caupert, M.A.
Termin: Mittwoch 12:30-13:15
Gebäude/Raum: 1003


Inhalt der Lehrveranstaltung:

Postkoloniale Literaturtheorie beschäftigt sich mit jeder Literatur, in der eine Tendenz zur kulturellen Unterdrückung ethnischer Gruppen mittels imperialer Machtstrukturen zutage tritt, prinzipiell also auch mit Texten der Kolonisatoren selbst, in denen der postkoloniale Diskurs unter der Oberfläche häufig ebenfalls erkennbar ist.

In dieser einstündigen Übung werden wir uns zunächst anhand einiger grundlegender theoretischer Texte einen Überblick über die Konzepte des Postkolonialismus verschaffen und uns mit wichtigen Termini wie „hybridity“, „syncreticity“, „abrogation“ oder „appropriation“ vertraut machen. Anschließend werden wir die Relevanz der postkolonialen Theorie durch die Lektüre einiger ausgewählter literarischer Texte überprüfen – und dabei natürlich auch charakteristische Merkmale „postkolonialer“ Literatur, wie die Inkorporation nicht übersetzter Wörter aus der indigenen Sprache, die besondere Rolle des Raumes und die imaginative Wiederbelebung, aber auch Modifikation des eigenen Kulturguts, herausarbeiten.


Vorkenntnis für die Lehrveranstaltung:

Teilnahmevoraussetzungen: Einführungskurs

Voraussetzungen für den Scheinerweb: keine Scheinerwerb möglich


Literatur zur Lehrveranstaltung:

Momaday, N. Scott. House Made of Dawn.

Morrison, Toni. The Bluest Eye.

Weitere Texte stehen ab April im Amerikanistik-Sekretariat (R 4064) als Kopiervorlage zur Verfügung.


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: für alle Semester
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Amerikanistik (Magister), Englisch (Lehramt)
Nummer der Lehrveranstaltung: 05 282
Beginn der Lehrveranstaltung: 18. April 2007
Dauer der Lehrveranstaltung: 1 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: Ü - Übung
Semester: SS 2007