Tagung "Mord und Totschlag. Ethik und Ästhetik eines Tabubruchs in der Literatur" in Erlangen

 

Wie das Tabu-Thema "Töten" in Literatur und Film behandelt wird und welche ästhetischen Darstellungsweisen erprobt und für tragbar gehalten werden, will eine Tagung klären, die der Elitestudiengang "Ethik der Textkulturen" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Zusammenarbeit mit dem Kunstpalais Erlangen veranstaltet. Unter dem Titel "Mord und Totschlag. Ethik und Ästhetik eines Tabubruchs in der Literatur" diskutieren Experten von Universitäten aus ganz Deutschland über die Frage, ob und in welcher Form diese Tabubrüche in ästhetischen Konstrukten überhaupt zur Darstellung gebracht werden können, ohne sie gleichzeitig fortzuschreiben und so gewissermaßen gesellschaftlich anzuerkennen und zu legitimieren.

Die Tagung findet am Samstag,  19. Mai, von 12.30 bis ca. 21 Uhr und am Sonntag, 20. Mai, von 10 bis ca. 17 Uhr im Bürgersaal des Palais Stutterheim, Marktplatz 1, Erlangen, statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Weitere Informationen:
Agnes Bidmon, Tel.: 09131/85-22909, agnes.bidmon@ger.phil.uni-erlangen.de

Nähere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

Meldung vom 15.05.2012