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Modupe Laja


Die hörbuchartige Lesung und Präsentation „Blues in Schwarzweiß“ basiert auf einem fiktiven lyrischen Zwiegespräch mit der afrodeutschen Lyrikerin May Ayim und dem afroamerikanischen Fotografen Gordon Parks. Es geht um die Bedeutung von Frausein und Schwarzsein in unterschiedlichen kulturhistorischen und soziokulturellen Bezügen. Diese Form gesellschaftskritischer Auseinandersetzung thematisiert Rassismus und seine Wirkungsweisen auf besondere Weise. Der Streifzug durch die afro-amerikanische und -deutsche Lyrik reflektiert eine Ästhetik, die an die spezifischen historischen Erfahrungen und Lebensrealitäten von Schwarzen Frauen und Männern in den USA und Deutschland, in Vergangenheit und Gegenwart, anknüpft und zeigt, dass Schwarze Kulturschaffende an ein Kontinuum Schwarzer Erfahrung, Geschichte und Narrativen anknüpfen.

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Der Lesebeitrag entstand im Kontext der "Internationalen UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft: Anerkennung, Gerechtigkeit, Entwicklung". Die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2015 bis 2024 ausgerufene Dekade verfolgt das Ziel, durch stärker aufeinander abgestimmte Anstrengungen rassistischer Diskriminierung entgegenzuwirken und den gesellschaftlichen Beitrag von Menschen afrikanischer Herkunft zu würdigen.

Gordon Parks ©The Gordon Foundation

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Der Titel würdigt die verstorbene afrodeutsche Lyrikerin, Wissenschaftlerin und Aktivistin May Ayim (*3.5.1960) und entstammt einem ihrer Gedichte.

 

 

 

May Ayim ©Orlanda Verlag

 
Modupe Laja
ist Philologin und gehört dem akademischen Netzwerk Black Diaspora Germany an. Seit Mitte der 80er Jahre, als sich politische zivilgesellschaftliche Organisationen wie die ISD Initiative für Schwarze Menschen in Deutschland und ADEFRA Schwarze Frauen in Deutschland gründeten, ist sie in verschiedenen Kontexten der Neuen Schwarzen Bewegung aktiv. Zurzeit ist sie Mitglied im europäischen Netzwerk ENPAD - European Network for People of African Descent. Modupe Laja befasst sich mit feministischen sowie panafrikanischen Perspektiven und Repräsentationen der Schwarzen Diaspora.