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Prof. Dr. Rotraud von Kulessa, Prof. Dr. Catriona Seth


Der Europagedanke in der europäischen Aufklärung – ein Friedensprojekt

Angesichts der im Zuge der überall in Europa auftretenden populistischen Anfeindungen gegen die Europäische Union – in eben dem Jahr, in dem wir die 60 Jahre des Vertrags von Rom feiern – steht in diesem Seminar die Historie des europäischen Gedankens im Fokus, angefangen bei dem Friedensprojekt Heinrich des IV. Dieser entwarf die Idee eines vereinten Europas zum Zweck der dauerhaften Friedenssicherung, eine Idee, die in zahlreichen im Laufe des 18. Jahrhunderts verfassten Abhandlungen wieder aufgegriffen und weiterentwickelt wird: so im Projet pour rendre la paix perpétuelle en Europe (1713) des Abbé de Saint-Pierre, die vielleicht weitreichendste Darstellung einer Europäischen Union. Auch Rousseau, Kant und Hume nehmen die Idee wieder auf, nicht zuletzt um sie auf ihre Realisierbarkeit hin zu überprüfen.

Im Seminar werden gemeinsam einige Textbeispiele erläutert. Seminarsprachen sind nach Bedarf: Deutsch, Französisch und Englisch.

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